Versteigerung - alles muss raus

Schlecker-Einrichtung bringt 250.000 Euro

Berlin - Schlecker hat mit der Versteigerung von Einrichtungsgegenständen aus den Filialen rund 250.000 Euro eingenommen. Dabei kam vom Akkuschrauber bis zum Gabelstapler so ziemlich alles unter den Hammer.

Die Versteigerung von Einrichtungsgegenständen der Schlecker-Filialen und diverser Werkzeuge hat dem Insolvenzverwalter der einst größten Drogeriekette Deutschlands rund 250.000 Euro in die Kasse gespült. „Sämtliche Posten, die zur Versteigerung standen, konnten ohne Ausnahme verkauft werden“, sagte ein Sprecher von Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz am Mittwoch. Auf der Liste standen 1.440 Positionen vom Akkuschrauber über Regale bis zum Gabelstapler.

Der Nettoerlös werde der Insolvenzmasse zufließen, sagte der Sprecher. Den Gläubigern wird der Betrag jedoch wenig helfen, sie haben Forderungen von über einer Milliarde Euro angemeldet. Geiwitz hatte bei Gericht bereits drohende Masseunzulänglichkeit angemeldet. Das heißt, es steht zu erwarten, dass die meisten Gläubiger leer ausgehen. Als nächster Schritt werde der Verkauf der Logistik-, Lager- und Werkstatt-Immobilien forciert, kündigte der Sprecher an.

dapd

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