Scheich aus Katar zieht in Porsche-Aufsichtsrat ein

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Scheich Jassim Bin Abdulaziz Bin Jassim Al-Thani aus Katar sitzt fortan im Porsche-Aufsichtsrat.

Stuttgart - Der neue Porsche-Großaktionär Katar hat sich einen Sitz im Aufsichtsrat des Sportwagenbauers gesichert. Und zwar in Person von Scheich Jassim Bin Abdulaziz Bin Jassim Al-Thani.

Er wurde Unternehmensangaben zufolge am Freitagabend bei der Hauptversammlung in Stuttgart für vier Jahre in das Kontrollgremium gewählt. Der 31-Jährige nimmt dort den Platz von Hans-Peter Porsche, dem Bruder von Aufsichtsratschef Wolfgang Porsche, ein. Der Wüstenstaat war nach der missglückten VW-Übernahme mit mit zehn Prozent bei dem Sportwagenbauer eingestiegen.

Die Hauptversammlung beschloss außerdem, dass von 2011 an das Geschäftsjahr an das Kalenderjahr angepasst wird. Außerdem müssen alle Porsche-Vorstände künftig ihr Gehalt offenlegen. Die Entlastung von Ex-Chef Wendelin Wiedeking und Finanzvorstand Holger Härter wurde wegen der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen gegen die Manager wegen des Verdachts der Marktmanipulation vertagt.

Porsche: Der 911 Sport Classic

911 Sport Classic- Porsche
Für ewige Elfer-Fans: Der 911 Sport Classic ist auf der Internationalen Automobil-Ausstellung 2009 in Frankfurt präsentiert worden. Die Stückzahl ist auf 250 Fahrzeuge begrenzt. © Porsche
911 Sport Classic- Porsche
Den einzigartigen Charakter dieses Elfers erkennt man auf den ersten Blick am neu entwickelten Doppelkuppel-Dach. © Porsche
911 Sport Classic- Porsche
Sportsitze aus geflochtenem Glattleder und Garn. Die Schalttafeln sind mit Naturleder im im Farbton espresso bezogen. © Porsche
911 Sport Classic- Porsche
Der 3,8-Liter-Motor mit Benzindirekteinspritzung leistet durch eine neu entwickelte Resonanzsauganlage mit sechs unterdruckgesteuerten Schaltklappen 408 PS.  © Porsche
911 Sport Classic- Porsche
In Deutschland kostet der 911 Sport Classic einschließlich 19 Prozent Mehrwertsteuer und länderspezifischer Ausstattung 201.682 Euro. © Porsche

Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2008/09 wird trotz eines Milliardenverlusts eine kleine Dividende gezahlt. Möglich wird das, weil Porsche eine Milliarde Euro aus seinen Rücklagen nimmt und so nach Handelsgesetzbuch einen Bilanzgewinn von 8,2 Millionen Euro ausweist. Dies entspricht einer Dividende je Vorzugsaktie von 0,05 Euro und von 0,044 Euro je Stammaktie.

dpa

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