Tarifverhandlungen

Ryanair-Piloten in Irland und Portugal sagen geplante Streiks ab

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Ryanair-Piloten in Irland und Portugal sagen geplante Streiks ab.

Nach der Kehrtwende von Ryanair haben Piloten der Billig-Airline in Irland und in Portugal ihre für Mittwoch geplanten Streiks abgeblasen.

Dublin - In Portugal teilte die Pilotengewerkschaft SPAC am Sonntag mit, Grund sei die Entscheidung von Ryanair, erstmals Pilotengewerkschaften anzuerkennen und in Tarifverhandlungen zu gehen. In Irland kündigte die Gewerkschaft Impact ein erstes Treffen mit Ryanair-Managern am Dienstagabend an.

In Portugal hatten die mehr als hundert dort bei Ryanair beschäftigten Piloten für einen 24-stündigen Streik am Mittwoch gestimmt; auch in Irland war die Arbeitsniederlegung am Mittwoch geplant.

Ryanair hatte mit Blick auf Streiks zur Weihnachtszeit in mehreren europäischen Ländern am Freitag eingelenkt und zugesagt, erstmals in der Unternehmensgeschichte Pilotengewerkschaften anzuerkennen. Die in Italien stationierten Piloten sagten daraufhin ihren für Freitag geplanten Streik ab.

Unternehmenschef Michael O'Leary hatte es stets abgelehnt, Gewerkschaften als Vertreter seiner Beschäftigten anzuerkennen. In der 32-jährigen Unternehmensgeschichte gab es bislang keinen einzigen Streik.

Ryanair seit September unter Druck

Allerdings musste Ryanair im September den Ausfall tausender Flüge bis März bekanntgeben - offiziell, weil das Unternehmen bei der Planung der Jahresurlaube der Piloten Fehler gemacht hatte, laut Gewerkschaftsangaben aber auch, weil viele Piloten das Unternehmen verlassen haben.

AFP

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