Russische Armee als Käufer weggefallen

Kalaschnikow-Hersteller in der Krise

Moskau - Die Krise beim Hersteller des weltberühmten russischen Sturmgewehrs Kalaschnikow hat sich nach Medienangaben verschärft.

Beim Unternehmen Ischmasch seien Kündigungen und eine Fusion mit einem anderen Werk kaum mehr zu vermeiden, berichtete die Zeitung „Nowyje Iswestija“ am Dienstag. Die russische Armee hatte 2011 erstmals keine Kalaschnikows nachgekauft.

Nach Angaben des Generalstabs sind bereits 17 Millionen Sturmgewehre auf Lager - obwohl es nur eine Million Soldaten gibt. Vizepremier Dmitri Rogosin kritisiere auch die „riesigen Ausmaße“ des Werksgeländes, das wirke, als würden dort „Flugzeugträger gebaut und nicht Gewehre“, hieß es.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Amri-Ausschuss in NRW nimmt Rolle von V-Mann ins Visier

Amri-Ausschuss in NRW nimmt Rolle von V-Mann ins Visier

Fahrgeschäfte, Buden, Zelte: Das gefällt den Besuchern am besten 

Fahrgeschäfte, Buden, Zelte: Das gefällt den Besuchern am besten 

Das sind die zehn reichsten Menschen der Welt

Das sind die zehn reichsten Menschen der Welt

Werder-Ankunft in Köln

Werder-Ankunft in Köln

Meistgelesene Artikel

"Arm trotz Arbeit": Mehr als drei Millionen Deutsche haben mehrere Jobs

"Arm trotz Arbeit": Mehr als drei Millionen Deutsche haben mehrere Jobs

Uber wehrt sich vor Gericht gegen Lizenzentzug in London

Uber wehrt sich vor Gericht gegen Lizenzentzug in London

Von München nach Berlin: letzter Air-Berlin-Flug ausgebucht

Von München nach Berlin: letzter Air-Berlin-Flug ausgebucht

Neuer Faber-Castell-Chef setzt auf China und neue Trends

Neuer Faber-Castell-Chef setzt auf China und neue Trends

Kommentare