Rote Zahlen: Bertelsmann will 900 Millionen Euro einsparen

+
Bertelsmann-Konzernchef Hartmut Ostrowski

Gütersloh - Europas größter Medienkonzern Bertelsmann ist durch hohe Abschreibungen wegen der Wirtschaftskrise im zweiten Quartal noch stärker in die Verlustzone geraten.

Das Unternehmen habe durch Sondereinflüsse im gesamten ersten Halbjahr einen Fehlbetrag von 333 Millionen Euro verbucht, wie die Bertelsmann AG am Montag in Gütersloh mitteilte. Im ersten Quartal hatte der Verlust bei 78 Millionen Euro gelegen. In den ersten sechs Monaten des Vorjahres hatte der Medienkonzern noch 372 Millionen Euro Gewinn gemacht. Der Umsatz sank von 7,7 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum auf 7,2 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2009.

Konzernchef Hartmut Ostrowski präzisierte zugleich erstmals öffentlich das Sparziel des größten Kostensenkungsprogramms in der Unternehmensgeschichte: Allein in diesem Jahr seien durch strikte Kostendisziplin Einsparungen von mehr als 900 Millionen Euro vorgesehen. Im operativen Geschäft zeigte dies laut Bertelsmann bereits erste Wirkung. Die Umsatzrendite sei von 3,3 Prozent im ersten auf 9,8 Prozent im zweiten Quartal kräftig gestiegen.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Grusellabyrinth und Horror-Fest: Halloween in Deutschland

Grusellabyrinth und Horror-Fest: Halloween in Deutschland

Wie werde ich Winzer/in?

Wie werde ich Winzer/in?

Zu Tisch! - Große Tafeln brauchen Raum zum Wirken

Zu Tisch! - Große Tafeln brauchen Raum zum Wirken

Herbstmarkt in der Syker Innenstadt

Herbstmarkt in der Syker Innenstadt

Meistgelesene Artikel

Zum Fahrplanwechsel: Bahn erhöht Preise - auch Fernzugtickets teurer

Zum Fahrplanwechsel: Bahn erhöht Preise - auch Fernzugtickets teurer

Airbus bildet mit Bombardier Allianz gegen Boeing

Airbus bildet mit Bombardier Allianz gegen Boeing

Discounter expandiert: In diese fünf Städte kommen bald Primark-Filialen

Discounter expandiert: In diese fünf Städte kommen bald Primark-Filialen

Die Nazi-Vergangenheit von Porsche: Gute Geschäfte unterm Hakenkreuz

Die Nazi-Vergangenheit von Porsche: Gute Geschäfte unterm Hakenkreuz

Kommentare