Roche will 4800 Stellen streichen

Basel - Der Schweizer Pharmakonzern Roche will im Rahmen seines Sparprogramms Stellen streichen. Weltweit sollen in zwei Jahren 4800 Arbeitsplätze abgebaut werden.

Dies entspricht sechs Prozent der Belegschaft, die innerhalb von zwei Jahren wegfallen sollen, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Basel mit. Dadurch sollten die Kosten von 2012 an um 2,4 Milliarden Franken (1,8 Mrd Euro) pro Jahr sinken. Außerdem sollen 800 Stellen innerhalb des Konzerns verlagert und etwa 700 zusätzlich an andere Unternehmen ausgelagert werden.

Die Kosten für den Umbau bezifferte Roche auf insgesamt rund 2,7 Milliarden Franken. Vorstandschef Severin Schwan kündigte an, man bemühe sich, sozialverträgliche Lösungen für den Stellenabbau zu finden. Die meisten Jobs sollen im Vertrieb und im Marketing wegfallen. Mit dem Sparprogramm “Operational Excellence“ (operative Exzellenz) reagieren die Schweizer auf den zunehmenden Kostendruck im Gesundheitswesen - vor allem in den USA und Europa. Angekündigt wurde es bereits im September, allerdings ohne nähere Details. Derzeit beschäftigt Roche etwa 82 000 Menschen.

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Angespielt: "Star Wars Battlefront II" im Test

Angespielt: "Star Wars Battlefront II" im Test

Krass: Sieben User setzten sich auf Alkoholentzug - das passierte

Krass: Sieben User setzten sich auf Alkoholentzug - das passierte

USA schicken fast 60.000 Flüchtlinge aus Haiti zurück

USA schicken fast 60.000 Flüchtlinge aus Haiti zurück

Das sind die teuersten Sportwagen aller Zeiten

Das sind die teuersten Sportwagen aller Zeiten

Meistgelesene Artikel

Darauf müssen sich Verbraucher im kommenden Jahr einstellen

Darauf müssen sich Verbraucher im kommenden Jahr einstellen

Gibt es bald „Beauty-Waggons“ in Zügen?

Gibt es bald „Beauty-Waggons“ in Zügen?

Flughafen BER: Noch 30 „technische Risiken“ in Fluggastterminal

Flughafen BER: Noch 30 „technische Risiken“ in Fluggastterminal

BER: Noch kein Eröffnungstermin - aber auch der erste Ausbau kriselt schon wieder

BER: Noch kein Eröffnungstermin - aber auch der erste Ausbau kriselt schon wieder

Kommentare