Preisdruck sorgt bei Evonik für Umsatz- und Gewinnrückgang

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Das Logo von Evonik an der Zentrale in Essen. Foto: Nico Kurth

Evonik (dpa) - Niedrigere Preise bei Kernprodukten haben den Spezialchemiekonzern Evonik auch im zweiten Quartal belastet. Der Umsatz sei im Jahresvergleich um 7 Prozent auf 3,26 Milliarden Euro gesunken, teilte der MDax-Konzern in Essen mit.

Grund waren auch Preiszugeständnisse an Kunden im Zuge des Ölpreisverfalls. Auch das im Vorjahr boomende Geschäft mit Tierfuttereiweiß litt weiter unter niedrigeren Preisen. Insgesamt sank der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um 11 Prozent auf 585 Millionen Euro. Unter dem Strich verdiente Evonik 165 Millionen Euro und damit 61 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Damals hatte der Konzern aber von hohen Verkaufserlösen profitiert.

Das Management konkretisierte die Prognosen für das laufende Jahr. "Wir sind jetzt zuversichtlich, für das Gesamtjahr ein bereinigtes Ebitda in der oberen Hälfte der gegebenen Bandbreite von 2,0 bis 2,2 Milliarden Euro erwirtschaften zu können", sagte Konzernchef Klaus Engel. Damit wird der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen im Vergleich zum Vorjahr mit 2,5 Milliarden Euro aber deutlich sinken. Der Umsatz dürfte leicht nachgeben, hieß es. Dank einer starken Nachfrage nach Tierfuttereiweiß und höheren Preisen hatte Evonik im Vorjahr 13,5 Milliarden Euro umgesetzt.

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