Postbank-Streik: Einzelne Filialen geschlossen

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In Hannover gab es eine Demonstration der Postbank-Mitarbeiter.

Berlin - Der Streik bei der Postbank hat erste direkte Auswirkungen auf die Kunden. Die Gewerkschaft setzt den Kampf gegen schlechtere Arbeitsbedingungen fort, neue Tarifverhandlungen sollen folgen.

Wie die Gewerkschaft ver.di am Montag in Berlin mitteilte, blieben wegen des Arbeitskampfes in mehreren Städten einzelne Filialen ganz geschlossen, in anderen verzögerte sich die Bedienung. Am Nachmittag wurden in Bad Nauheim die Tarifverhandlungen wieder aufgenommen. Die Gespräche sollten bis Dienstag dauern.

Nach Angaben einer Gewerkschaftssprecherin beteiligten sich am Montag wie schon am Donnerstag und Freitag etwa 3.500 Beschäftigte an dem Ausstand. Die Postbanker wehren sich dagegen, dass der Eigentümer Deutsche Bank die Kosten senken will. Nach Gewerkschaftsangaben sollen Bereiche der Postbank in neue Gesellschaften ausgegliedert werden, in denen die Arbeitszeit verlängert, Urlaub gekürzt und die Bezahlung gesenkt werden soll.

“Das ist erst ein Beginn“

Solidaritätsstreiks habe es am Montag in Postbankfilialen in Berlin, Hamburg, München, Köln und Bonn gegeben, sagte die Gewerkschaftssprecherin. Vereinzelt hätten Kunden vor verschlossenen Türen gestanden, so in Köln, Hamburg und München. Noch würden aber nur einzelne Filialen bestreikt. “Das kann man verstärken, das ist erst ein Beginn“, hieß es.

Kundgebungen und Demonstrationen gab es in Hannover und in Bonn. Von Hameln aus fuhren Mitarbeiter der zur Postbank gehörenden Bausparkasse BHW in einem Autokorso mit mehr als 200 Fahrzeugen ins 50 Kilometer entfernte Hannover.

dapd

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