Post will Teile von Paketdienst in Frankreich abgeben

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Bonn - Die Deutsche Post will sich von einem Teil ihres Inlandspaketgeschäfts in Frankreich trennen. Derzeit werde über den Verkauf des Paketgeschäfts mit normalen Laufzeiten verhandelt, sagte ein Sprecher der Post am Mittwoch auf Anfrage.

Möglicher Käufer sei die Investmentgesellschaft “Caravelle“. Die Post sei auch in begleitenden Gesprächen mit den Sozialpartnern. Geplant sei, dass der Käufer die 61 Betriebsstätten und Vertriebszentren und auch die 3400 Mitarbeiter übernimmt. Ziel sei es, das Geschäft bis spätestens Ende März abzuschließen.

Mit dem normalen Inlandspaketgeschäft wird derzeit in Frankreich ein Jahresumsatz von 300 Millionen Euro erzielt. An allen anderen Diensten, mit denen die Deutsche Post in Frankreich vertreten ist, will das Unternehmen festhalten. Derzeit beschäftigt es im Nachbarland 12 000 Menschen.

Am Dienstag war der Verkauf des Inlandspaketgeschäfts in Großbritannien bekanntgeworden. Hier wird die Sparte von “Home Delivery Network“, dem größten Paketversender Großbritanniens im Bereich Versandhandel an Endkunden übernommen. Über den Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die 4700 Beschäftigten würden vom künftigen Eigentümer übernommen, hieß es.

dpa

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