Verdi droht mit Warnstreiks

Post-Tarifverhandlungen ohne Ergebnis

+
Logo der Post. Verdi fordert sechs Prozent mehr Geld für die rund 130 000 Tarifbeschäftigten in Deutschland, was der Post-Chefetage zu viel ist. Foto: Peter Kneffel

Wiesbaden (dpa) - Im Tarifkonflikt bei der Post droht die Gewerkschaft Verdi mit Warnstreiks. In der vierten Verhandlungsrunde Anfang kommender Woche müsse endlich ein Ergebnis her - "das werden unsere Mitglieder in den nächsten Tagen deutlich machen", sagte die Verdi-Vizechefin Andrea Kocsis am Abend.

Zuvor war die dritte Gesprächsrunde in Wiesbaden ohne konkretes Ergebnis zuende gegangen. Wann und wo es die zeitlich befristeten Arbeitsausstände in dieser Woche geben könnte, sagte Kocsis nicht.

Verdi fordert sechs Prozent mehr Geld für die rund 130 000 Tarifbeschäftigten in Deutschland, was der Post-Chefetage zu viel ist. Post-Personalchef Thomas Ogilvie sagte am Dienstagabend, man habe sich zwar bei den inhaltlichen Themen konstruktiv aufeinander zubewegt. Aber: "Bei der Frage der Lohnanpassung haben wir noch ein gutes Stück Weg zu gehen." Er sei dennoch optimistisch, dass man in der nächsten Woche vorankommen werde.

Der Bonner Konzern macht derzeit gute Geschäfte, Wachstumsmotor ist der Online-Handel und das globale Expressgeschäft. Die Briefmenge ist hingegen rückläufig. Der Tarifvertrag von 2015 hatte zunächst ein Plus von 2 und später von 1,7 Prozent vorgesehen.

Das könnte Sie auch interessieren

Gehalt: Zehn Berufe, in denen Sie super verdienen - ohne Chef zu sein

Gehalt: Zehn Berufe, in denen Sie super verdienen - ohne Chef zu sein

Zehn Dinge, die Sie im Bewerbungsgespräch sofort disqualifizieren

Zehn Dinge, die Sie im Bewerbungsgespräch sofort disqualifizieren

Schützenfest Kirchlinteln bei bester Stimmung

Schützenfest Kirchlinteln bei bester Stimmung

Wie werde ich Maurer/in?

Wie werde ich Maurer/in?

Meistgelesene Artikel

Rückruf bei Ford: Knapp 190.000 Autos müssen zurück in die Werkstatt

Rückruf bei Ford: Knapp 190.000 Autos müssen zurück in die Werkstatt

Ikea-Kunden aufgepasst: Möbel-Riese verschärft das Rückgaberecht

Ikea-Kunden aufgepasst: Möbel-Riese verschärft das Rückgaberecht

Zuckerberg: Darum werden Beiträge von Holocaust-Leugnern auf Facebook nicht entfernt

Zuckerberg: Darum werden Beiträge von Holocaust-Leugnern auf Facebook nicht entfernt

Marchionne tritt ab: Überraschender Führungswechsel bei Fiat-Chrysler und Ferrari

Marchionne tritt ab: Überraschender Führungswechsel bei Fiat-Chrysler und Ferrari

Kommentare