Post baut wegen Arcandor-Insolvenz 560 Stellen ab

Bonn - Die Deutsche Post baut wegen der Insolvenz des Handelsriesen Arcandor bundesweit 560 Stellen ab. Das sagte ein Sprecher des Unternehmens am Freitag.

Lesen Sie auch:

Arcandor: Bis zu 75.000 Gläubiger erwartet

Amtsgericht Essen eröffnet 37 Arcandor-Verfahren

Das Unternehmen bemühe sich, die Stellenstreichungen so sozialverträglich wie möglich durchzuführen. Doch seien betriebsbedingte Kündigungen nicht ausgeschlossen. Auslöser für den Schritt sind die sinkenden Umsätze im Geschäft mit dem Konzern. “Wir hoffen, dass wir damit die erforderlichen Anpassungen vorgenommen und uns für die Zukunft aufgestellt haben“, betonte der Sprecher.

Insgesamt arbeiteten bei der Post und ihrer Tochter DHL bislang rund 3.000 Beschäftigte für Arcandor. Der Bonner Logistikriese übernimmt für die Arcandor-Töchter Karstadt und Quelle nicht nur die Auslieferung bestellter Waren an die Kunden, sondern versorgt auch die Kaufhäuser mit Waren und übernimmt die Lagerung von Produkten wie etwa Kühlschränken.

ap

Das könnte Sie auch interessieren

Ein Hoch auf den "Hundeknochen": 50 Jahre Ford Escort

Ein Hoch auf den "Hundeknochen": 50 Jahre Ford Escort

Weniger Senioren und mehr Suiten: Flusskreuzfahrten-Trends

Weniger Senioren und mehr Suiten: Flusskreuzfahrten-Trends

Klappe zu, Hardtop tot: Cabrios setzen wieder aufs Stoffdach

Klappe zu, Hardtop tot: Cabrios setzen wieder aufs Stoffdach

Blubbernd und alkoholfrei: Kombucha selber machen

Blubbernd und alkoholfrei: Kombucha selber machen

Meistgelesene Artikel

Fipronil in Eierlikör und Backwaren - Verbraucherschutz fordert Rückruf

Fipronil in Eierlikör und Backwaren - Verbraucherschutz fordert Rückruf

Zuckerberg entschuldigt sich für virtuellen Puerto-Rico-Ausflug

Zuckerberg entschuldigt sich für virtuellen Puerto-Rico-Ausflug

Dämpfer für Aktionäre im Musterverfahren zu VW-Übernahmeschlacht

Dämpfer für Aktionäre im Musterverfahren zu VW-Übernahmeschlacht

Grüne fordern mehr Transparenz bei Prüfung und Zulassung von Glyphosat in Europa

Grüne fordern mehr Transparenz bei Prüfung und Zulassung von Glyphosat in Europa

Kommentare