Manipulationsverdacht

Porsche droht Rückruf Tausender Fahrzeuge - Diese zwei Baureihen sind betroffen

Porsche-Logo: Dem Stuttgarter Sportwagenbauer droht wegen falscher Angaben der Rückruf von gut 20.000 Fahrzeugen.
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Porsche-Logo: Dem Stuttgarter Sportwagenbauer droht wegen falscher Angaben der Rückruf von gut 20.000 Fahrzeugen.

Porsche muss womöglich 20.000 Fahrzeuge wegen falscher Verbrauchswertangaben zurückrufen. Betroffen sind zwei Absatzschwergewichte.

Stuttgart - Dem Sportwagenbauer Porsche droht der Rückruf Tausender Fahrzeuge. Im Zusammenhang mit möglichen Manipulationen an der Hard- und Software bestimmter älterer Fahrzeugmodelle hat das Kraftfahrtbundesamt (KBA) nach Informationen der Deutschen Presse Agentur inzwischen ein formelles Anhörungsverfahren gegen den Hersteller eingeleitet.

Das KBA und auch Porsche* bestätigten am Donnerstag auf Anfrage jeweils, dass ein Verfahren laufe, beide Seiten äußerten sich aber nicht zu Details. Im Ergebnis könnte letztlich ein Rückruf der betroffenen Fahrzeuge angeordnet werden.

KBA-Untersuchungen wegen mutmaßlich falscher Verbrauchswertangaben bei bestimmten Porsche-Fahrzeugen laufen dem Vernehmen nach bereits seit Monaten. Die Volkswagen*-Tochter hatte im August 2020 mitgeteilt, man habe bei internen Prüfungen „Themen“ entdeckt und diese den Behörden gemeldet. Diese Themen beträfen „spezifische Hard- und Softwarebestandteile, die in Typisierungsmessungen verwendet“ worden seien.

Porsche: KBA sieht höhere CO2-Emissionen

Laut „Business Insider“ hatte sich bei zwischenzeitlich erfolgten Messungen des KBA herausgestellt, dass beim Macan und dem Boxter Spyder 981 die CO2-Emissionen auf der Testrolle wesentlich höher waren, als es der Hersteller für die Typengenehmigungen angegeben hatte.

Porsche erklärte, betroffen seien „wenige Modelle“ und eine „sehr geringe Stückzahl“. Der Anteil der relevanten Fahrzeuge betrage weniger als ein Prozent der Porsche-Flotte. Auch gebe es zu „keinem dieser Fahrzeuge“ bisher eine behördliche Entscheidung. „Das Verfahren befindet sich in einem frühen Stadium der Anhörung.“ (dpa/utz) Merkur.de ist Teil von IPPEN.MEDIA.

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