Porsche: Katar will mitbestimmen

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Das Emirat Katar will mitbestimmen.

Stuttgart - Das Emirat Katar will im Fall eines Einstiegs bei Porsche nach Medienberichten vor allem bei der Dividendenpolitik des Sportwagenherstellers mitbestimmen.

Der Staatsfonds von Katar will nach einem möglichen Einstieg bei Porsche laut einem Bericht bei dem Sportwagenbauer mitbestimmen. Der staatliche Finanzfonds Qatar Investment Authority (QIA) bestehe vor allem darauf, die künftige Dividendenpolitik zu beeinflussen, berichtete die “Süddeutsche Zeitung“ am Freitag.

Ein Porsche-Sprecher lehnte in Stuttgart eine Stellungnahme ab. Bei der Entscheidung, wie QIA bei Porsche einsteige - direkt bei der Porsche-Holding über eine Kapitalerhöhung oder über Porsches Optionen auf VW-Aktien - sei man auf der Suche nach einer Lösung, die nicht zu einem Kursrutsch an den Börsen führe, zitierte das Blatt nicht näher genannte Quellen. Die Gespräche könnten im Juni abgeschlossen sein.

Porsche hält rund 51 Prozent der Volkswagen-Anteile. Bei der Übernahme von Europas größten Fahrzeughersteller hatte sich der Sportwagenbauer übernommen und neun Milliarden Euro an Schulden angehäuft. Bei dem Staatsinstitut KfW hat das Unternehmen ein Darlehen in Höhe von 1,75 Milliarden Euro beantragt. Der Kredit soll marktüblich verzinst werden.

AP

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