Rohstoffpreise massiv gestiegen

Pfeffer und Paprika bis zu 40 Prozent teurer

Bonn - Nicht nur bei Getreide steigen die Weltmarktpreise. Pfeffer und Paprika werden für Gewürzhersteller um bis zu 40 Prozent teurer. Ob auf Verbraucher gepfefferte Preise zukommen, ist unklar.

Die beliebtesten Gewürze der Deutschen, Pfeffer und Paprika, werden möglicherweise spürbar teurer. Der Fachverband der Gewürzindustrie berichtete am Montag von steigenden Rohstoffpreisen.

Der weltgrößte Pfefferanbauer Vietnam habe das Angebot kurzfristig verknappt, um das Preisniveau zu heben. Andere Anbauregionen von Brasilien bis Indonesien könnten das allerdings nicht ausgleichen. Gewürzhersteller müssten deshalb mit einem Preisanstieg um 10 bis 20 Prozent bei Pfeffer rechnen, hieß es in einer Verbandsmitteilung.

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Bei Gewürzpaprika sei sogar ein Preisanstieg für Gewürzhersteller um bis zu 40 Prozent und bei Knoblauch um bis zu 20 Prozent zu befürchten. Schlechtes Wetter habe die Ernten drastisch reduziert. Ob und in welchem Umfang höhere Rohstoffkosten auf die Verbraucher durchschlagen werden, dazu machte der Fachverband keine Aussagen.

Pfeffer macht mengenmäßig bis zu einem Drittel aller Gewürzimporte in Deutschland aus. Traditionell folgt Paprika mit weitem Abstand auf dem zweiten Platz. Allerdings schloss Ingwer 2011 zu Paprika auf.

dpa

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