Mit einheitlicher Marke

Paketdienstleister: DPD fordert Deutsche Post heraus

Aschaffenburg/Köln - Der Logistikdienstleister DPD will mit einer einheitlichen Marke im Endkundengeschäft den Branchenprimus Deutsche Post DHL herausfordern.

Zentraler Baustein der Strategie sei neben dem Ausbau des Paketgeschäftes die Ausweitung der Paketshops in Europa auf 22 000 Standorte. In Deutschland sind es derzeit 6000 Shops. „Eine internationale Strahlkraft hat uns immer gefehlt“, sagte Deutschland-Chef Boris Winkelmann der Deutschen Presse-Agentur. Massiv ausbauen will die zur französischen La Poste gehörende DPD die Zustellung von Paketen in einem Zeitfenster von einer Stunde. In 19 Ländern werde dieses Produkt Mitte 2015 verfügbar sein.

Winkelmann kündigte zugleich für diesen Herbst den Start einer gemeinsamen Paketbox der Wettbewerber mit dem Namen Unibox an. Seit einem Jahr vertreibt die Deutsche Post DHL unter den Endkunden die Paketbox, die aber nur für die eigenen Zusteller zugänglich ist. Dies war von den Konkurrenten als kundenunfreundlich kritisiert worden. Sie kündigten deshalb den Aufbau eines offenen Systems an.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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