Trotz Gewinnen

Osram kündigt weiteren Stellenabbau an

München - Das Zittern für hunderte Angestellte beginnt: Der Leuchtenhersteller Osram hat einen weiteren Stellenabbau angekündigt.

„Es wird weitere Kapazitätsanpassungen im traditionellen Lichtgeschäft geben. Stellenabbau ist in solchen Fällen ein bedauerlicher, aber notwendiger Teil“, sagte Vorstandschef Wolfgang Dehen der „Süddeutschen Zeitung“ (Mittwoch). Eine konkrete Zahl gebe es derzeit aber noch nicht. Standorte würden weltweit entsprechend der Marktentwicklung und Wettbewerbsfähigkeit überprüft. Osram müsse noch schneller und effizienter werden.

Derzeit werde eine Strategie für die nächsten fünf Jahre entwickelt. Verkündet werden solle das Konzept mit dem Titel „Osram 2019“ spätestens im kommenden Jahr. Ziel sei es, neue Technologien und Anwendungsmöglichkeiten für Licht zu entwickeln. Man könnte künftig beispielsweise auch in das Geschäft mit Infrarot-Systemen einsteigen.

Im laufenden Geschäftsjahr hatte Osram dank eines strikten Sparkurses noch Gewinne eingefahren.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Intensives Training am Donnerstag

Intensives Training am Donnerstag

„Tag der Menschen mit Behinderungen“ auf dem Freimarkt

„Tag der Menschen mit Behinderungen“ auf dem Freimarkt

Nachgefragt: Das sind die beliebtesten Gewinne auf dem Freimarkt 

Nachgefragt: Das sind die beliebtesten Gewinne auf dem Freimarkt 

Diese Gewinne liegen beim Freimarkt voll im Trend

Diese Gewinne liegen beim Freimarkt voll im Trend

Meistgelesene Artikel

Dämpfer für Aktionäre im Musterverfahren zu VW-Übernahmeschlacht

Dämpfer für Aktionäre im Musterverfahren zu VW-Übernahmeschlacht

Grüne fordern mehr Transparenz bei Prüfung und Zulassung von Glyphosat in Europa

Grüne fordern mehr Transparenz bei Prüfung und Zulassung von Glyphosat in Europa

BASF: Von Schäumen aus belastetem Stoff geht keine Gefahr aus

BASF: Von Schäumen aus belastetem Stoff geht keine Gefahr aus

"Arm trotz Arbeit": Mehr als drei Millionen Deutsche haben mehrere Jobs

"Arm trotz Arbeit": Mehr als drei Millionen Deutsche haben mehrere Jobs

Kommentare