Teuer war gestern: So sparen Sie mit Open-Source-Bürosoftware

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Günstiger, aber ebenso funktional: Open-Source-Bürosoftware hat viele Vorteile.

Ob Konzern, mittelständisches Unternehmen, Selbständiger oder Freiberufler - ohne Computer und Bürosoftware läuft kaum noch etwas. Aber: Wozu viel Geld für entsprechende Programme ausgeben? Mit Open-Source-Anwendungen lassen sich Kosten minimieren.

Programme zur Bewältigung von verwaltungstechnischen und buchhalterischen Aufgaben sind meisten nicht nur in der Anschaffung teuer, sondern auch, weil sie regelmäßig aktualisiert werden müssen. Mit sog. Open-Source-Lösungen können Sie teilweise Kosten einsparen.

Speziell zugeschnittene Bürosoftware ein Muss

Für Rechnungserstellung und Kundenkorrespondenz reichen einfache Anwendungen. Eine entsprechende Software, mittels derer etwa Vorgänge innerhalb der Buchhaltung, Warenwirtschaft und Auftragsverwaltung für Sie vereinfacht werden, sollte auf den jeweiligen Verwendungszweck zugeschnitten sein. So kann ein normales Textverarbeitungsprogramm plus einer Datenbank-Verwaltung oder eines Tabellenkalkulationsprogramms für einen Freiberufler oder Selbständigen völlig ausreichend sein. Gerade wenn Sie lediglich Ihre Rechnungsstellung und die Kundenkorrespondenz mit der Software realisieren möchten, sind Sie mit einem Programm für solche Aufgaben gut gerüstet. Bei einer größeren Zahl an Kunden und zugehöriger Daten sollten Sie die Anschaffung eines umfangreichen Kundenverwaltungsprogramms (CRM) sowie einer Buchhaltungssoftware erwägen. Je komplexer das Aufgabenspektrum, desto wichtiger ist die Verwendung spezialisierter Computersoftware, wie Sie z.B. Lexware anbietet.

Open-Source-Lösungen reduzieren Kosten

Als Freiberufler oder auch Selbständiger können Sie den Kosten sprichwörtlich ein Schnippchen schlagen. Die im Internet zur Verfügung stehenden Open-Source-Anwendungen verursachen nämlich keine Kosten. So kann das eingesparte Geld in andere Investitionsvorhaben fließen. Kostenfreie Anwendungen dieser Art bieten dabei oftmals ein Leistungsspektrum, das mit den gängigen Produkten zum Beispiel von Microsoft mithalten kann. Zudem unterstützen Open-Source-Programme wie zum Beispiel LibreOffice oder OpenOffice.org das offene Dokumentenformat ODF, das sich als Standardlösung in Bezug auf den Dokumentenaustausch etabliert hat.

Vorteile von Open-Source-Anwendungen

  • Kostenminimierung: Die aus dem Web herunterladbaren Programme sind kostenfrei nutzbar

  • Formate sind in der Regel kompatibel zu den meisten MS-Office-Formaten

  • Für alle gängigen Betriebssysteme (Windows, Linux, Mac OSX) sind passende bzw. abgestimmte Versionen erhältlich

  • Der Export sowie Versand von PDF-Dokumenten ist in der Regel möglich

Allerdings sollten Sie dabei beachten, dass Sie bei Problemen der Open-Source-Anwendungen keine Hilfe vom jeweiligen Hersteller erwarten dürfen. Somit kann die Problembehandlung mit einem vergleichsweise hohen Zeitaufwand einhergehen.

Fazit: Günstig und funktionell

Laut entsprechenden Tests und den Erfahrungsberichten zahlreicher User ist Open-Source Bürosoftware nicht nur die günstigste Lösung in diesem Zusammenhang, viele Programme sind zudem einfacher und intuitiver zu steuern als kostenpflichtige Anwendung. Zudem werden regelmäßig entsprechende Updates durchgeführt. Schließlich arbeiten an der Konzeptionierung einer Open-Source-Anwendung mesitens viele Personen mit, wobei dank des offenen Quellcodes die verschiedensten Ideen und Anregungen mit einfließen. Fazit: Open-Source-Büroanwendungen stellen eine kostenlose und ungemein funktionelle Variante dar.

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