Karl-Thomas Neumann

Opel-Chef: Sanierung längst nicht beendet

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Karl-Thomas Neumann will 2016 für Opel wieder Gewinne einfahren.

Berlin/Rüsselsheim - Der Autobauer Opel hat bei der Sanierung aus Sicht von Vorstandschef Karl-Thomas Neumann das meiste noch vor sich.

„Wäre der Sanierungskurs ein Marathon, wir befänden uns bei Kilometer 10“, sagte der Opel-Chef der „Bild“-Zeitung (Montag).

Opel wolle vom anziehenden Automarkt profitieren und im laufenden Jahr Marktanteile hinzugewinnen. Gleichzeitig belaste aber das Aus der Autofertigung in Bochum zum Jahresende die Bilanz. „Das Jahr wird sportlich“, betonte Neumann. Er halte aber an dem Ziel fest, 2016 wieder Gewinne einzufahren.

Aktuell werde die GM-Tochter, die seit Jahren in den roten Zahlen steckt, auf Wachstum und Rendite getrimmt. Ziel des Zehn-Jahres-Plans „Drive Opel 2022“ sei es, nach Volkswagen der zweitgrößte Autohersteller in Europa zu werden. 2013 waren die Rüsselsheimer mit einer Million verkaufter Fahrzeuge die Nummer 3 - hinter VW und Ford.

dpa

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