Ölpreise legen nach Kursrutsch wieder etwas zu

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Ölpumpen bei Ponca City, Oklahoma. Die Ölpreise haben nach einem Kursrutsch zum Wochenbeginn etwas zugelegt. Händler erklärten den leichten Anstieg der Ölpreise mit jüngsten Importdaten aus China. Foto: Larry W. Smith

Singapur (dpa) - Die Ölpreise haben nach einem Kursrutsch zum Wochenbeginn etwas zugelegt.

Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November kostete am Morgen 50,22 Dollar. Das waren 36 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 33 Cent auf 47,43 Dollar.

Händler erklärten den leichten Anstieg der Ölpreise mit jüngsten Importdaten aus China. In der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt waren die Importe im September zwar im Jahresvergleich insgesamt stark gefallen, allerdings hatten sich die Ölkäufe etwas vom Dreimonatstief im August erholt.

Am Vortag hatten noch Produktionsdaten der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) die Ölpreise um jeweils mehr als zwei Dollar nach unten gedrückt. Das Kartell hatte laut dem jüngsten Monatsbericht im September so viel Rohöl gefördert wie seit 2012 nicht mehr. Das Volumen lag mit durchschnittlich 31,57 Millionen Barrel pro Tag deutlich über dem offiziell von der Opec anvisierten Förderziel von 30 Millionen Barrel.

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