Öffentlicher Dienst: Einigung bei Tarifverhandlungen

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Verdi-Chef Frank Bsirske (l) und der 1. Vorsitzende der dbb Tarifunion, Frank Stöhr.

Potsdam - Bei den Tarifverhandlungen für die rund 600 000 Angestellten des öffentlichen Dienstes der Länder gibt es eine Einigung.

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Beide Seiten vereinbarten am Donnerstag in der dritten Runde in Potsdam, dass die Angestellten im laufenden Jahr eine Einmalzahlung von 360 Euro und eine lineare Erhöhung ihrer Bezüge zum 1. April von 1,5 Prozent erhalten sollen. Im kommenden Jahr sollen die Bezüge um einen monatlichen Sockelbetrag von 17 Euro aufgestockt werden.

Außerdem gibt es eine lineare Erhöhung von 1,9 Prozent. Die Gewerkschaften waren mit Forderungen nach 50 Euro mehr im Monat und einer linearen Erhöhung von drei Prozent in die Tarifrunde gegangen. Das hielten die Arbeitgeber für überzogen und nicht finanzierbar.

Der Verhandlungsführer der Tarifunion des Beamtenbundes dbb, Frank Stöhr, wertete den Abschluss in einer schriftlichen Stellungnahme positiv: Es sei ein komplizierter Balanceakt gelungen, der der Haushaltslage der Länder und den Beschäftigten gerecht werde, für die es nach Jahren der Reallohnverluste keine weitere Minusrunde hätte geben dürfen. “Ein reales Einkommensplus - das war unser wichtigstes Ziel, und das haben wir erreicht.“ dpa

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