Gute Chancen aufs Überleben

Niki-Rettung: Vier Bieter buhlen um die Airline

Kann die insolvente Airline Niki gerettet werden? Die Chancen stehen wohl gut. Zunächst wird mit vier Bietern verhandelt - darunter Niki-Gründer Niki Lauda.

Berlin - Die Chancen für eine Rettung des insolventen Ferienfliegers Niki stehen nach Angaben von Insolvenzverwalter Lucas Flöther gut. Der Gläubigerausschuss beauftragte ihn am Freitag damit, mit vier Interessenten in Verhandlungen über einen Kaufvertrag einzutreten, wie Flöthers Kanzlei mitteilte. Demnach gab es mit Ablauf der Bieterfrist insgesamt fünf verbindliche Angebote für die Air-Berlin-Tochter Niki.

Bis Ende Dezember bleibt nun Zeit, eine Investorenlösung zu finden. "Die Aussichten dafür stehen gut", erklärte Flöther. Das Interesse der Bieter sei groß, und er sei zuversichtlich, dass "große Teile des Geschäftsbetriebes und zahlreiche Arbeitsplätze" in Deutschland und Österreich erhalten werden könnten. Alle Interessenten, mit denen nun weiter verhandelt werden, hätten zugesagt, die schon vor einem Betriebsübergang benötigten Mittel zur Verfügung zu stellen.

Wer sie Bieter sind, das blieb zunächst im Dunklen

Flöther äußerte sich nicht dazu, um wen es sich bei den Bietern handelt. Zuletzt hatten unter anderem der einstige Gründer der Airline, der frühere Rennfahrer Niki Lauda, und der britische Reiseveranstalter Thomas Cook Interesse angemeldet.

Air Berlin hatte Mitte August Insolvenz angemeldet, der österreichische Ableger Niki war zunächst aber nicht pleite. Die Airline musste dann aber doch Insolvenz anmelden, nachdem die Lufthansa angesichts von EU-Wettbewerbsbedenken auf die Übernahme verzichtet hatte.

AFP

Rubriklistenbild: © dpa

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