Wegen steigender Nutzung mobiler Dienste

Diese Bank will 7000 Arbeitsplätze streichen

Amsterdam - In den kommenden fünf Jahren könnten 7000 Stellen wegfallen, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bank am Montag. Die Pläne sind aber noch nicht endgültig.

Die niederländische ING Bank hat angekündigt, im Zuge der Digitalisierung bis zum Jahr 2021 rund 7000 Arbeitsplätze abzubauen. In den kommenden fünf Jahren könnten 7000 Stellen wegfallen, die meisten davon in Belgien und den Niederlanden, sagte der ING-Vorstandsvorsitzende Ralph Hamer am Montag. Die Pläne seien aber noch nicht endgültig. Hamer verwies darauf, dass Kunden zunehmend mobile Dienste für ihre Bankgeschäfte nutzten.

Die Kunden "erwarten von uns, neue Technologie so schnell wie andere Firmen im Sektor zu übernehmen", erklärte Hamer. Die ING Bank müsse bessere Dienstleistungen für Kunden bieten. Mit dem Stellenabbau will die Bank bis 2021 rund 900 Millionen Euro einsparen. Zugleich will sie etwa 800 Millionen Euro in die Digitalisierung investieren.

Das Geldhaus mit Sitz in Amsterdam beschäftigt rund 52.000 Mitarbeiter in 40 Ländern der Welt, darunter auch Deutschland. Sie ist die größte Bank der Niederlande. Nach der Finanzkrise 2008 musste der Staat ihr mit zehn Milliarden Euro zu Hilfe kommen. Die EU-Kommission zwang sie später, das Versicherungsgeschäft aufzugeben.

AFP

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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