Für „Millionen Dollar“

Nach Eklat um Mini-Dosen: Coca-Cola plant diese Öko-Revolution 

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Angeblich alles recyclebar - spätestens im Jahr 2030

Vor ein paar Tagen stand Coca-Cola noch als Umweltsünder in spe am Pranger. Nun kontert der Brausen-Konzern mit einer ambitionierten Umweltoffensive.

Atlanta - Der US-Getränkekonzern Coca-Cola will bis zum Jahr 2030 hundert Prozent seines Verpackungsaufkommens recyceln. Bis dahin solle für jede verkaufte Dose oder Flasche die selbe Menge an Verpackungsmaterial wiederverwertet werden, teilte Coca-Cola am Freitag in Atlanta mit. Das Unternehmen verpflichte sich zudem, weniger Plastik zu verwenden und so die Meere vor Plastikmüll zu schützen.

Dafür werde der Konzern "Millionen Dollar" investieren, kündigte Coca-Cola an. Bis 2030 soll zudem mindestens die Hälfte der Flaschen und Dosen Material aus Recycling enthalten. "Eine Welt ohne Abfall ist möglich", erklärte Coca-Cola-Chef James Quincey. Das Unternehmen taufte die Kampagne auf "World Without Waste".

Pläne für extra-kleine Dosen sorgte für Aufregung

Coca-Cola verkauft seine Getränke in mehr als 200 Ländern der Welt. Schon heute werde alles Wasser, das im Produktionsprozess genutzt wird, wiederverwertet, erklärte das Unternehmen.

In Deutschland hatte die Deutsche Umwelthilfe (DUH) Coca-Cola kürzlich scharf kritisiert, weil der Konzern ab April Mini-Dosen mit 150 Millilitern verkaufen will. Solche kleinen Größen verbrauchen nach Ansicht der DUH zu viel Verpackungsmaterial, machen das Produkt in Relation zum Inhalt deutlich teurer und führen Kinder an zuckerhaltige Limonaden heran. Coca-Cola entgegnete, die Dosen würden im Pfandsystem verkauft und recycelt.

Lesen Sie auch: Jeder kennt es von zuhause - und bald gibt‘s das auch bei McDonald‘s

AFP

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