Wegen Zinstief und Katastrophen

Munich Re rechnet mit Gewinneinbruch

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Die Geschäfte des Rückversicherers Munich Re leiden unter dem anhaltenden Zinstief.

München - Die Munich Re stellt sich wegen des Zinstiefs und der Erwartung wieder steigender Kosten für Naturkatastrophen auf weiter sinkende Gewinne ein.

Im laufenden Jahr werde ein Überschuss von 2,5 bis 3,0 Milliarden Euro erwartet, teilte der weltgrößte Rückversicherer in München mit.

Der Finanzvorstand hatte bereits bei Vorlage der vorläufigen Zahlen Anfang Februar durchblicken lassen, dass der Konzern 2015 wenig verdienen wird.

2014 fiel der Gewinn - wie bereits bekannt - wegen des Preiskampfs in der Branche und den Problemen bei der Erstversicherungstochter Ergo um knapp fünf Prozent auf 3,15 Milliarden Euro.

Dabei hatte der Konzern noch von einer Steuergutschrift, einer ungewöhnlich geringen Zahl an Großschäden und einem gestiegenen Kapitalanlageergebnis profitiert.

2015 geht der Konzern wegen der weiter niedrigen Zinsen von einem sinkenden Ergebnis aus den Kapitalanlagen aus. Zudem dürften die Kosten für Naturkatastrophen wieder steigen. Besser soll es dagegen wieder bei der Ergo laufen.

dpa

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