Moody's senkt Daumen über Frankreich

+
Die Ratingagentur Moody's hat die Kreditwürdigkeit Frankreichs gesenkt. Foto: Andrew Gombert7aRCHIV

Paris/Frankfurt (dpa) - Die Ratingagentur Moody's hat die Kreditwürdigkeit Frankreichs gesenkt. Die Bonitätsnote der zweitgrößten Volkswirtschaft der Eurozone werde von "Aa1" auf "Aa2" abgestuft, teilte Moody's bereits am Freitagabend mit.

Der Ausblick sei nun stabil. Die Wachstumsaussichten des unter Reformdruck stehende Landes seien schwach und werden sich für den Rest des Jahrzehnts nicht verbessern. Diese schlechte Wachstumsprognose und der Reformstau seien mit Blick auf die hohen Staatsschulden eine Herausforderung, hieß es zur Begründung. Frankreich kämpft seit längerem mit stagnierendem Wachstum und hoher Arbeitslosigkeit.

"Aa2" ist die drittbeste Note im System von Moody's. Mitbewerber Standard & Poor's hatte Frankreich bereits früher auf die drittbeste Note "AA" herabstuft und dieses Votum im Juni bestätigt. Der Ausblick ist hier aber negativ. Die Ratingagentur Fitch gibt der zweitgrößten Volkswirtschaft der Eurozone aktuell auch ihre drittbeste Note "AA" mit stabilem Ausblick.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Amri-Ausschuss in NRW nimmt Rolle von V-Mann ins Visier

Amri-Ausschuss in NRW nimmt Rolle von V-Mann ins Visier

Fahrgeschäfte, Buden, Zelte: Das gefällt den Besuchern am besten 

Fahrgeschäfte, Buden, Zelte: Das gefällt den Besuchern am besten 

Das sind die zehn reichsten Menschen der Welt

Das sind die zehn reichsten Menschen der Welt

Werder-Ankunft in Köln

Werder-Ankunft in Köln

Meistgelesene Artikel

"Arm trotz Arbeit": Mehr als drei Millionen Deutsche haben mehrere Jobs

"Arm trotz Arbeit": Mehr als drei Millionen Deutsche haben mehrere Jobs

Uber wehrt sich vor Gericht gegen Lizenzentzug in London

Uber wehrt sich vor Gericht gegen Lizenzentzug in London

Von München nach Berlin: letzter Air-Berlin-Flug ausgebucht

Von München nach Berlin: letzter Air-Berlin-Flug ausgebucht

Neuer Faber-Castell-Chef setzt auf China und neue Trends

Neuer Faber-Castell-Chef setzt auf China und neue Trends

Kommentare