Kommission will Benzinpreisnavi 

Berlin - Davon sinken die Benzinpreise zwar auch nicht, aber die Monopolkommission der Bundesregierung will ein Onlineportal einrichten. Dadurch sollen Autofahrer besser vergleichen können.

Die Monopolkommission der Bundesregierung hat den Ausbau der geplanten Transparenzstelle für Kraftstoffpreise zu einem verbrauchernahen Onlineportal vorgeschlagen. “Das Portal sollte Autofahrern einen Vergleich der Benzinpreise in Echtzeit ermöglichen“, sagte der Vorsitzende der Kommission, Justus Haucap, am Freitag in Berlin. Möglichst solle das Navigationsgerät im Auto dem Fahrer den Weg zur günstigsten Tankstelle in seiner Umgebung weisen.

In bislang geplanter Form sei die Transparenzstelle zur Beobachtung des Kraftstoffmarkts durch das Kartellamt wenig Erfolg versprechend, sagte Haucap. Wettbewerbsprobleme des Markts könnten ohne Einbeziehung der Raffinerien nicht gelöst werden. Stattdessen sollten Tankstellenbetreiber verpflichtet werden, Änderungen der Preise in eine Datenbank einzugeben, auf die der Verbraucher per Navi oder Smartphone zugreifen könne. “Dann können die Verbraucher die Mineralölkonzern ganz anders unter druck setzen“, betonte er.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Familienurlaub in Grächen: Abfahrt mit dem Weltmeister

Familienurlaub in Grächen: Abfahrt mit dem Weltmeister

Bayern-Fest bei Heynckes' Europa-Comeback - 3:0 gegen Celtic

Bayern-Fest bei Heynckes' Europa-Comeback - 3:0 gegen Celtic

Werder auf dem Freimarkt

Werder auf dem Freimarkt

NRW: 700 Polizisten stürmen Hells-Angels-Wohnungen

NRW: 700 Polizisten stürmen Hells-Angels-Wohnungen

Meistgelesene Artikel

Dämpfer für Aktionäre im Musterverfahren zu VW-Übernahmeschlacht

Dämpfer für Aktionäre im Musterverfahren zu VW-Übernahmeschlacht

Grüne fordern mehr Transparenz bei Prüfung und Zulassung von Glyphosat in Europa

Grüne fordern mehr Transparenz bei Prüfung und Zulassung von Glyphosat in Europa

BASF: Von Schäumen aus belastetem Stoff geht keine Gefahr aus

BASF: Von Schäumen aus belastetem Stoff geht keine Gefahr aus

"Arm trotz Arbeit": Mehr als drei Millionen Deutsche haben mehrere Jobs

"Arm trotz Arbeit": Mehr als drei Millionen Deutsche haben mehrere Jobs

Kommentare