Mittelstand befürchtet zweite Krisenwelle

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Der Mittelstand investiert nur zurückhaltend.

Nürnberg - Der deutsche Mittelstand befürchtet eine zweite Welle der Wirtschafts-und Finanzkrise. Die Unternehmer investieren deshalb nur zurückhaltend.

Dies ergab eine Befragung der Nürnberger Unternehmensberatung Weissman & Cie. “Deutschlands Unternehmer leben in der Angst, es könne zu einem zweiten Crash kommen“, sagte Firmenchef Arnold Weissman in einer Mitteilung vom Donnerstag. Entsprechend defensiv sei das Investitionsverhalten.

71 Prozent der befragten Unternehmer fordern, dass die Banken an den Kosten der Krisenbewältigung beteiligt werden. Die Stabilität des Euro sehen die Unternehmer dagegen nicht als großes Problem. Nur 27 Prozent sind der Meinung, dass die europäische Währung gefährdet sei. In den Haushaltskrisen in Griechenland, Portugal und Spanien sieht der Mittelstand ebenfalls keine große Gefahr. Lediglich 21 Prozent glauben, dass dadurch ganz Europa in die Krise gestürzt werde. Für die Studie wurden 500 Geschäftsführer und Gesellschafter von Unternehmen mit einem Umsatz von drei Millionen bis zu einer Milliarde Euro befragt.

dpa

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