Millionenstrafe für Infineon

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Der Münchner Chiphersteller Infineon muss ein Bußgeld in Millionenhöhe bezahlen.

Brüssel - Hartes Urteil der EU-Kommission: Der Halbleiterkonzern Infineon sowie neun weitere Chiphersteller müssen wegen verbotener Preisabsprachen Millionenbußen zahlen.

Die EU-Kommission bestrafte die Unternehmen am Mittwoch mit einem Bußgeld von insgesamt 331 Millionen Euro. Davon entfällt knapp die Hälfte auf den japanischen Hersteller Samsung. Infineon muss 56,7 Millionen Euro zahlen.

Die Unternehmen hätten die Preise für DRAM-Chips mit den Konkurrenten abgesprochen, teilte die Behörde am Mittwoch mit. Zum Kartell gehörten die Firmen Micron, Samsung, Hynix, Infineon, NEC, Hitachi, Mitsubishi, Toshiba, Elpida und Nanya. Micron blieb straffrei, da der Konzern das Kartell anzeigte.

dpa

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