145 Milliarden: Griechen-Rettung teurer als gedacht

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Euro-Scheine vor einer griechischen Flagge: Das zweite Rettungspaket für Griechenland wird voraussichtlich teurer werden als zunächst geplant.

Athen - Das zweite Rettungspaket für Griechenland wird voraussichtlich teurer werden als zunächst geplant. Laut einem Bericht würden nun sogar rund 145 Milliarden Euro fällig.

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Wie der “Spiegel“ am Samstag vorab berichtet, wird nach Einschätzung der Troika aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) das Land noch einmal zusätzlich rund 15 Milliarden Euro benötigen. Statt 130 Milliarden Euro, wie noch Ende Oktober beschlossen, würden etwa 145 Milliarden Euro fällig. Grund für die Lücke sei eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage in Griechenland. “Wir gehen nicht davon aus, dass man das fehlende Geld allein bei den privaten Gläubigern einsammeln kann“, zitiert das Magazin die Troika.

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Der griechische Ministerpräsident Lucas Papademos und sein Finanzminister Evangelos Venizelos hatten am Freitagabend mit Vertretern des Internationalen Bankenverbands IIF über einen Schuldenschnitt für Athen beraten. Aus verhandlungsnahen Kreisen verlautete, dass es Bewegung bei technischen und rechtlichen Fragen gegeben habe. Die Verhandlungen werden am (heutigen) Samstag fortgesetzt.

dapd

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