Metro: Cordes kann vorerst weiter arbeiten

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Metro-Chef Cordes

Düsseldorf - In die Debatte um die künftige Führung des Metro-Konzerns kehrt vorerst Ruhe ein: Vorstandschef Eckhard Cordes kann den Konzern zunächst weiter führen.

Er erhalte von Großaktionär Haniel eine Frist zur Neuausrichtung des Konzerns, berichtet der “Spiegel“ in seiner neuen Ausgabe. Oberste Priorität müsse die Stützung des Aktienkurses haben, alle anderen Fragen sollten hinten angestellt werden, hieß es aus dem Kreis der Gesellschafterfamilie.

Noch größeren Rückhalt bekommt der Vorstandschef vom zweitgrößten Anteilseigner, der Handelsfamilie Schmidt-Ruthenbeck. Sie wolle seinen im Herbst 2012 auslaufenden Vertrag weiterhin verlängern, berichtet der “Focus“. Die Familie sei überzeugt, dass “die weitere Fortführung seiner Arbeit durch den amtierenden Vorstandsvorsitzenden am besten der Zukunft der Metro und der Steigerung des Unternehmenswerts Rechnung trägt“, sagte der Aufsichtsrat-Vertreter der Familie, Peter Küpfer, dem Magazin.

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Cordes, der zuletzt bei Haniel an Rückhalt verloren hatte, weil er Ziele wie den Verkauf von Kaufhof und Real nicht umgesetzt hatte, hatte zuletzt erklärt, seinen Vertrag bis Oktober 2012 auf jeden Fall erfüllen zu wollen.

dpa

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