IG Metall: Mit Frauen gegen Fachkräftemangel

Düsseldorf - Dem Fachkräftemangel will die IG Metall mit mehr Vollzeit-Stellen für Frauen entgegenwirken. Eine Studie belegt das Potential in diesem Sektor. Was für eine Umsetzung erforderlich wäre:

Die IG Metall verlangt mehr Vollzeit-Stellen für Frauen. Als Antwort auf den Fachkräftemangel seien neue Regeln für einen erleichterten Umstieg von Teilzeit- auf Vollzeitarbeit erforderlich, sagte IG-Metall-Chef Berthold Huber dem Handelsblatt (Donnerstagsausgabe). “Wir müssen das interne Potenzial des Arbeitsmarktes mobilisieren“, erklärte er. “Dazu gehören für mich zum Beispiel auch die 50 Prozent der teilzeitbeschäftigten Frauen, die Vollzeit arbeiten möchten“, fügte er hinzu.

Huber wandte sich damit gegen eine einseitige Fokussierung der Fachkräftedebatte auf Lockerungen des Zuwanderungsrechts Zur Begründung verwies der Vorsitzende der größten deutschen Gewerkschaft auf Erhebungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) wonach jede zweite Teilzeitkraft in Deutschland ihre Wochenarbeitszeit gerne ausweiten würde, überwiegend auf mehr als 30 Stunden pro Woche. Derzeit hätten weibliche Teilzeitkräfte in Deutschland mit durchschnittlich 18,1 Stunden pro Woche die niedrigste Arbeitszeit in europäischen Vergleich.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Das könnte Sie auch interessieren

257ers reißen die Halle 7 ab

257ers reißen die Halle 7 ab

257ers reißen die Halle 7 ab

257ers reißen die Halle 7 ab

Hunde aus dem Tierheim nach Hause bringen

Hunde aus dem Tierheim nach Hause bringen

Intensives Training am Donnerstag

Intensives Training am Donnerstag

Meistgelesene Artikel

"Arm trotz Arbeit": Mehr als drei Millionen Deutsche haben mehrere Jobs

"Arm trotz Arbeit": Mehr als drei Millionen Deutsche haben mehrere Jobs

Uber wehrt sich vor Gericht gegen Lizenzentzug in London

Uber wehrt sich vor Gericht gegen Lizenzentzug in London

Von München nach Berlin: letzter Air-Berlin-Flug ausgebucht

Von München nach Berlin: letzter Air-Berlin-Flug ausgebucht

Neuer Faber-Castell-Chef setzt auf China und neue Trends

Neuer Faber-Castell-Chef setzt auf China und neue Trends

Kommentare