Plädoyer für Integration

Merkel: Autoindustrie soll Flüchtlingen Chancen geben

+
Die Zahl der ausgeschriebenen Jobs in der Automobilbranche ist angestiegen. Foto: Bernd Weißbrod

Frankfurt/Main - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die deutsche Automobilindustrie aufgefordert, Flüchtlingen berufliche Chancen anzubieten. Das sagte die Kanzlerin bei der Eröffnung der IAA in Frankfurt.

Nach der unmittelbaren Aufnahme sei die Integration tausender Menschen eine anspruchsvolle Aufgabe, erklärte die CDU-Politikerin am Donnerstag auf der Eröffnungsfeier der Automesse IAA in Frankfurt. Es werde aber auch schon viel gemacht, wofür sie sich herzlich bedanke.

Merkel zeigte sich offen für die Möglichkeiten des automatisierten Fahrens - ein Hauptthema der Messe, die Merkel noch auf einem Rundgang besichtigen wollte. Sichere Datenübertragung, Datenschutz und standardisierte Schnittstellen seien wichtige Themen.

Eine starke und innovative Automobilindustrie sei wichtig für die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands und Europas. Dem Branchenverband VDA sagte die Kanzlerin weiteres Engagement für Freihandelsabkommen mit Kanada, den USA, Indien und Japan zu.

dpa

IAA

Das könnte Sie auch interessieren

Hartes Ringen bei Jamaika-Sondierungen

Hartes Ringen bei Jamaika-Sondierungen

Mugabe räumt Probleme ein - Aber kein Rücktritt

Mugabe räumt Probleme ein - Aber kein Rücktritt

Einzelkritik: Kruse überragend, Bartels endlich wieder in Form

Einzelkritik: Kruse überragend, Bartels endlich wieder in Form

Russland, Türkei und Iran bereiten Syrien-Gipfel vor

Russland, Türkei und Iran bereiten Syrien-Gipfel vor

Meistgelesene Artikel

Siemens-Beschäftigte wollen Stellen-Kahlschlag nicht hinnehmen

Siemens-Beschäftigte wollen Stellen-Kahlschlag nicht hinnehmen

Darauf müssen sich Verbraucher im kommenden Jahr einstellen

Darauf müssen sich Verbraucher im kommenden Jahr einstellen

Gibt es bald „Beauty-Waggons“ in Zügen?

Gibt es bald „Beauty-Waggons“ in Zügen?

Flughafen BER: Noch 30 „technische Risiken“ in Fluggastterminal

Flughafen BER: Noch 30 „technische Risiken“ in Fluggastterminal

Kommentare