In den kommenden zwei Jahren

Maschinenbauer Gea will 1000 Stellen streichen

Düsseldorf - Der Maschinenbauer Gea Group will in den kommenden zwei bis drei Jahren weltweit rund 1000 Stellen streichen. Hintergrund seien geplante Kosteneinsparungen von jährlich mindestens 100 Millionen Euro.

Einzelheiten zu den betroffenen Standorten wurden zunächst nicht genannt. Standortschließungen seien jedoch nicht ausgeschlossen, hieß es. Stellenstreichungen werde es vor allem in der Verwaltung und im Vertrieb geben.

Gea beschäftigt derzeit weltweit rund 18 000 Mitarbeiter, davon rund 5500 an 20 Standorten in Deutschland. Größter deutscher Standort ist das westfälische Oelde mit mehr als 2000 Beschäftigten. „Die zukünftige Gea wird wesentlich flachere Hierarchien haben“, kündigte Vorstandschef Jürg Oleas laut Mitteilung an. Schon im kommenden Jahr sollen die vier bisher nach Produkten aufgeteilten Sparten in nur noch zwei Segmenten aufgehen.

Mit den Reformen will sich Gea zugleich fit für neues Wachstum machen und künftig schneller in neue Märkte in den Schwellenländern einsteigen. Nach dem Verkauf des Wärmetauschergeschäfts konzentriert sich Gea auf die Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie wie vor allem Molkereien. Dort macht der Konzern derzeit rund drei Viertel seines Geschäfts. Im vergangenen Jahr setzte Gea 4,32 Milliarden Euro um.

dpa

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Entwarnung nach Terrorangst in Londons Einkaufsviertel

Entwarnung nach Terrorangst in Londons Einkaufsviertel

Diese Stellen vergessen Sie beim Putzen andauernd

Diese Stellen vergessen Sie beim Putzen andauernd

Werbung für Abtreibung: Ein Urteil heizt alte Debatten an

Werbung für Abtreibung: Ein Urteil heizt alte Debatten an

Weg damit! Diese sechs Dinge sorgen in der Wohnung für miese Laune

Weg damit! Diese sechs Dinge sorgen in der Wohnung für miese Laune

Meistgelesene Artikel

Darauf müssen sich Verbraucher im kommenden Jahr einstellen

Darauf müssen sich Verbraucher im kommenden Jahr einstellen

Gibt es bald „Beauty-Waggons“ in Zügen?

Gibt es bald „Beauty-Waggons“ in Zügen?

Flughafen BER: Noch 30 „technische Risiken“ in Fluggastterminal

Flughafen BER: Noch 30 „technische Risiken“ in Fluggastterminal

IG Metall droht Siemens mit Streik, weil tausende Jobs wegfallen

IG Metall droht Siemens mit Streik, weil tausende Jobs wegfallen

Kommentare