Hohe Zuwächse in Westeuropa

Maschinenbau-Konzern Liebherr erzielt Rekordumsatz

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Baukran der Firma Liebherr auf einer Großbaustelle in Berlin. Foto: Silas Stein

Biberach an der Riß (dpa) - Der Baumaschinen- und Technologie-Konzern Liebherr hat im vergangenen Jahr den höchsten Umsatz in der Firmengeschichte erwirtschaftet.

Die Erlöse seien um 9,3 Prozent auf rund 9,85 Milliarden Euro geklettert, teilte das weltweit agierende Unternehmen an seinem Hauptsitz im schweizerischen Bulle sowie in Biberach an der Riß mit. Der Gewinn sei 2017 um 33 Millionen auf 331 Millionen Euro gestiegen.

Die Zahl der Arbeitsplätze stockte der Hersteller von Krananlagen, Bergbaugeräten, Verkehrstechnik, Luftfahrtausrüstungen sowie Haushaltsgeräten um 1561 auf. Damit beschäftigte Liebherr zum Jahresende 2017 weltweit 43.869 Menschen. Für 2018 erwarte Liebherr ein weiteres Umsatzwachstum. Darauf deute die "aktuell sehr gute Auftragslage" hin.

Vor allem in Westeuropa, der wichtigsten Absatzregion des Unternehmens, verzeichnete Liebherr deutliche Zuwächse. Als besonders wachstumsstark hätten sich die Schlüsselmärkte Deutschland und Frankreich erwiesen. Positiv sei auch die Entwicklung in Osteuropa, insbesondere in Russland. Auch in Asien, Australien und Amerika lagen die Erlöse laut Bericht über den Vorjahreswerten, während Liebherr im Nahen und Mittleren Osten und in Afrika Umsatzrückgänge verzeichnete.

Geschäftsbericht

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