MAN-Prozess: Zweifel an Zeugenaussage 

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Der wegen Beihilfe zur Bestechung angeklagte ehemalige MAN-Vorstand Anton Weinmann

München - Im Bestechungsprozess gegen den ehemaligen MAN-Nutzfahrzeugchef Anton Weinmann hat das Landgericht München Zweifel an Zeugenaussagen geäußert.

Der frühere Leiter der Rechtsabteilung sagte am Montag aus, er habe Weinmann über einen Schmiergeldverdacht in Belgien 2007 nicht informiert: „Das war definitiv nicht der Fall“, beteuerte der Zeuge. Der Vorsitzende Richter Hans-Joachim Eckert sagte darauf: „Warum erzählen Sie ihm das nicht? Er war doch der Saubermann im Unternehmen!“ Das Gericht wisse nicht, ob jemand Druck auf den Zeugen ausübe, zum Beispiel bei der Betriebsrente.

Der 2009 entlassene MAN-Vorstand Weinmann ist angeklagt, Bestechung beim Verkauf von Bussen und Lastwagen in Slowenien und Belgien geduldet zu haben. Er bestreitet das vehement.

dpa

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