Verhandlungen

Lufthansa und Vereinigung Cockpit legen jahrelangen Tarifstreit bei

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Ein Lufthansa-Pilot.

Lufthansa und die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit haben sich nach jahrelangen Auseinandersetzungen und 14 Streikrunden auf neue Tarifverträge geeinigt.

Berlin - Im jahrelangen Tarifkonflikt zwischen den Piloten der Lufthansa und der Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) gibt es eine abschließende Einigung. Wie beide Seiten am Dienstag mitteilten, erhalten die Piloten von Lufthansa, der Luftfrachtsparte Lufthansa Cargo und der Billigtochter Germanwings bis 2022 insgesamt 10,3 Prozent mehr Lohn sowie eine Einmalzahlung. Außerdem wurden Verträge zur Alters- und Übergangsversorgung mit einer Laufzeit bis 2022 geschlossen.

Beide Seiten hatten sich bereits im März im Grundsatz geeinigt, die nun unterzeichneten Verträge stehen noch unter dem Vorbehalt der Urabstimmung der Gewerkschaftsmitglieder. Die Piloten der größten deutschen Airline hatten in den vergangenen Jahren 14 Mal gestreikt, um Druck zu machen.

Die Lufthansa lobte den Abschluss als "Grundlage für eine neu gelebte Sozialpartnerschaft mit der VC". Bis 2022 gelte nun Tariffrieden. Auch die Gewerkschaft sprach von einem "Schritt hin zu einer neuen Tarifpartnerschaft".

Zur Einigung gehört auch die grundsätzliche Beibehaltung des Übergangsversorgungssystems. Zugleich wurde aber vereinbart, das durchschnittliche Ausscheidealter der Piloten bis 2021 stufenweise auf 60 Jahre anzuheben.

afp

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