Krankenkassen wollen Beiträge selbst erheben

Hamburg - Derzeit gilt ein einheitlicher Krankenkassenbeitrag, doch Deutschlands größte gesetzliche Krankenkasse, die Barmer GEK, will die Beiträge wieder selbst erheben können.

 Der Vorstandschef der Barmer GEK, Christoph Straub, sagte dem “Hamburger Abendblatt“ (Freitagausgabe): “Wir wollen mehr Autonomie über unsere Finanzen, um mehr in neue Versorgungsmodelle, in Forschung und Entwicklung zu investieren. Diese Autonomie schließt die Beitragssatzgestaltung ein.“ Derzeit gilt ein einheitlicher Krankenkassenbeitrag von 15,5 Prozent vom Bruttogehalt.

Straub warnte gleichzeitig davor, wegen des Milliarden-Überschusses im Gesundheitsfonds die Krankenkassenbeiträge zu senken: “Die Jubelmeldungen über das Plus der gesetzlichen Krankenversicherung von 3,9 Milliarden Euro sind nicht angemessen. Schon jetzt ziehen insbesondere die Arzneimittel- und Krankenhausausgaben wieder an.“

dapd

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Wie werde ich Gärtner/in?

Wie werde ich Gärtner/in?

Frankreich feiert den WM-Titel: Frenetischer Jubel und Freudentaumel in Paris - Bilder

Frankreich feiert den WM-Titel: Frenetischer Jubel und Freudentaumel in Paris - Bilder

Frankreichs WM-Triumph nach furiosem Finale

Frankreichs WM-Triumph nach furiosem Finale

Tausende jubeln König Philip und Königin Melanie zu

Tausende jubeln König Philip und Königin Melanie zu

Meistgelesene Artikel

Angebot bei Edeka sorgt für Aufregung - geht der Konzern mit diesem Tiefpreis zu weit?

Angebot bei Edeka sorgt für Aufregung - geht der Konzern mit diesem Tiefpreis zu weit?

Neuer Lidl-Rückruf: Achtung! Hersteller warnt vor gefährlichen Bakterien

Neuer Lidl-Rückruf: Achtung! Hersteller warnt vor gefährlichen Bakterien

Diesel-Skandal: Jetzt besteht auch Verdacht gegen Opel

Diesel-Skandal: Jetzt besteht auch Verdacht gegen Opel

Drogeriekette mit seltsamem Namen macht dm und Rossmann Konkurrenz

Drogeriekette mit seltsamem Namen macht dm und Rossmann Konkurrenz

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.