Ermittlungen in den USA

Adidas-Manager in USA nach Korruptionsverdacht freigestellt

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Das Firmengebäude "Laces" am Firmensitz des Sportartikelherstellers adidas AG in Herzogenaurach (Bayern). Foto: Daniel Karmann

New York/Herzogenaurach (dpa) - Nach seiner Verhaftung in den USA ist ein ranghoher Adidas-Manager von dem Sportartikelhersteller bis auf weiteres freigestellt worden.

"Adidas wird mit Unterstützung externen Rechtsbeistands eine eigene gründliche Untersuchung durchführen", teilte eine Unternehmenssprecherin in Herzogenaurach mit. Zu Details wollte sie sich nicht äußern.

Der Manager sowie vier Assistenztrainer im College-Basketball waren wegen des Verdachts auf Bestechung und Korruption verhaftet worden. "Die Vorwürfe sind uns seit gestern bekannt", sagte die Adidas-Sprecherin.

Die New Yorker Staatsanwaltschaft wirft dem Manager vor, Nachwuchsspieler bestochen zu haben, um diese auf von Adidas gesponserte Colleges zu locken. Außerdem soll er so versucht haben, die Spieler im Lauf ihrer späteren Profi-Karriere vertraglich an den Dax-Konzern zu binden.

"Wir werden vollumfänglich mit den relevanten Behörden zusammenzuarbeiten", kündigte Adidas an. Das Unternehmen verpflichte sich "voll und ganz zu Compliance, Integrität und ethischer Geschäftsführung". Laut der Anklage ist der Manager in seiner Funktion als Vorsitzender für Basketball-Marketing weltweit bei Adidas tätig. Auch zwei weitere Adidas-Mitarbeiter sollen sich an den illegalen Geschäften beteiligt haben.

Mitteilung der Staatsanwaltschaft

Staatsanwaltschaft New York bei Twitter

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