Prozess in Essen

Klimaklage gegen RWE: Gericht entscheidet über Fortsetzung

+
Der peruanische Bauer Saúl Luciano Lliuya und seine Anwältin im Essener Landgericht. Foto: Foto: Roland Weihrauch/Archiv

Essen (dpa) - Die Klimaklage eines peruanischen Bergbauern gegen den Energieriesen RWE beschäftigt heute (11.00 Uhr) erneut das Essener Landgericht. Bei dem Termin will das Gericht den weiteren Verlauf des Verfahrens bekanntgeben.

Möglich ist, dass die Klage abgelehnt wird oder das Gericht in die Beweisaufnahme eintritt. Der Kläger wirft dem Essener Konzern RWE vor, durch seinen hohen CO2-Ausstoß für den globalen Klimawandel mitverantwortlich zu sein. In seiner Heimat in den Anden schmelze deshalb ein Gletscher, RWE müsse für den Schutz seines Dorfes zahlen, fordert der Kläger.

Das Unternehmen argumentiert, es gebe viele Ursachen für den Klimawandel - etwa Flugverkehr, Brandrodungen oder intensive Landwirtschaft in vielen Ländern. Man könne Einzelne nicht für globale Phänomene verantwortlich machen, sonst könnten am Ende Alle gegen Alle klagen.

Material zum Fall

Mitteilung Landgericht Essen

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Die neuen Eyeliner-Varianten

Die neuen Eyeliner-Varianten

Holz- oder Steinhaus - Wo liegen die Stärken?

Holz- oder Steinhaus - Wo liegen die Stärken?

Bauernhofquiz in Oerdinghausen

Bauernhofquiz in Oerdinghausen

Landesmeisterschaft im Dressur- und Springreiten in Verden 

Landesmeisterschaft im Dressur- und Springreiten in Verden 

Meistgelesene Artikel

Angebot bei Edeka sorgt für Aufregung - geht der Konzern mit diesem Tiefpreis zu weit?

Angebot bei Edeka sorgt für Aufregung - geht der Konzern mit diesem Tiefpreis zu weit?

Neuer Lidl-Rückruf: Achtung! Hersteller warnt vor gefährlichen Bakterien

Neuer Lidl-Rückruf: Achtung! Hersteller warnt vor gefährlichen Bakterien

Kunde freut sich auf Pizza „Grande“ und erlebt herbe Enttäuschung

Kunde freut sich auf Pizza „Grande“ und erlebt herbe Enttäuschung

Diesel-Skandal: Jetzt besteht auch Verdacht gegen Opel

Diesel-Skandal: Jetzt besteht auch Verdacht gegen Opel

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.