Karstadt-Tarifverhandlungen bis Dienstag unterbrochen

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Verdi fordert eine Standortsicherung für alle Karstadt-Häuser und Beschäftigungsgarantien für alle verbliebenen Arbeitsplätze. Foto: Roland Weihrauch

Berlin/Frankfurt/Main (dpa) - Die Tarifverhandlungen für die angeschlagene Warenhauskette Karstadt sind am Freitagabend unterbrochen worden.

Sie werden am Dienstag fortgesetzt, teilte die Gewerkschaft Verdi in Berlin mit. Zum Stand der Verhandlungen wollte sich eine Sprecherin nicht äußern. Das Unternehmen war zunächst nicht zu erreichen. Verhandlungsort war Frankfurt/Main. Wo es am Dienstag weitergeht, wurde noch nicht bekannt.

Verdi befürchtet den Abbau Tausender weiterer Stellen und zusätzliche Filialschließungen beim Essener Traditionsunternehmen. Sie fordert deshalb eine Standortsicherung für alle Karstadt-Häuser und Beschäftigungsgarantien für alle verbliebenen Arbeitsplätze. Außerdem will sie die Rückkehr des Handelsriesen in die Tarifbindung erreichen. Die Arbeitgeber wollen dagegen Kürzungen etwa beim Weihnachts- und Urlaubsgeld sowie längere Arbeitszeiten durchsetzen.

Bereits im Vorfeld hatte die Gewerkschaft mit "Aktionen" wie Unterschriftensammlungen oder verlängerten Mittagspausen gedroht, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Bei der Kette sind noch rund 16 000 Menschen beschäftigt.

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