Karstadt-Insolvenzverwaltung zuversichtlich

Berlin - Die Warenhauskette Karstadt entwickelt sich nach Ansicht der Insolvenzverwaltung positiv. Inzwischen schreibe das Unternehmen wieder schwarze Zahlen.

“Die Umsätze in den Häusern sind gut. Die Kaufhäuser sind wettbewerbsfähig. Karstadt ist zu retten“, sagte der Karstadt-Beauftragte Rolf Weidmann der “Bild am Sonntag“. Derzeit gibt es laut Insolvenzverwaltung zwei Dutzend Kaufinteressenten. Es gehe nicht nur darum, einen hohen Preis zu erzielen, sondern auch um ein schlüssiges Konzept, sagte Weidmann.

13 Filialen sollen geschlossen werden

Er erwartet, dass in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres ein Käufer gefunden ist. “Zum Schnäppchenpreis bekommt man Karstadt nicht.“ Karstadt soll insgesamt nur 13 Filialen schließen. Betroffen sind zehn Karstadt-Häuser und drei kleine Multimedia-Fachmärkte mit insgesamt knapp 1.200 Mitarbeitern.

Die verbleibenden 120 Filialen mit mehr als 25.000 Beschäftigten sollen saniert und an einen Investor verkauft werden. Dabei handelt es sich um 86 Warenhäuser, 26 Sporthäuser und acht Schnäppchenläden.

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