Trotz geplanten Brexit

Johnson: Deutsch-britische Wirtschaftsbeziehungen stärken

+
Der britische Außenminister Boris Johnson: Deutsche Investitionen seien für rund 344 000 Jobs in Großbritannien verantwortlich.

London - Der britische Außenminister Boris Johnson hat davor gewarnt, die Wirtschaftsbeziehungen seines Landes mit Deutschland wegen des geplanten EU-Austritts aufs Spiel zu setzen.

Es sei "elementar" - sowohl während des Brexit-Prozess als auch danach -, "dass wir diese Freundschaft vertiefen und stärken", sagte Johnson im Parlament in London.

Deutsche Investitionen seien für rund 344 000 Jobs in Großbritannien verantwortlich, britische Investitionen für 222 000 Jobs in Deutschland. "Es wäre der Gipfel des Wahnsinns", sie zu gefährden, sagte Johnson.

Der frühere Bürgermeister von London gilt als Befürworter eines "harten Brexit", der Grenzkontrollen über den uneingeschränkten Zugang zum Binnenmarkt stellt. Beides, glaubt man EU-Politikern, ist für Großbritannien nicht zu haben. Johnson äußerte sich in der Vergangenheit aber immer wieder optimistisch, die EU werde einlenken.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Vier Tote und fünf Verletzte bei Karambolage auf Autobahn 81

Vier Tote und fünf Verletzte bei Karambolage auf Autobahn 81

Schützenfest in Weseloh

Schützenfest in Weseloh

Deichbrand 2018: Editors, Kettcar, Mando Diao und Freundeskreis live

Deichbrand 2018: Editors, Kettcar, Mando Diao und Freundeskreis live

ADAC-Weser-Ems-Motorbootrennen in Gröpelingen

ADAC-Weser-Ems-Motorbootrennen in Gröpelingen

Meistgelesene Artikel

Rückruf bei Ford: Knapp 190.000 Autos müssen zurück in die Werkstatt

Rückruf bei Ford: Knapp 190.000 Autos müssen zurück in die Werkstatt

Ikea-Kunden aufgepasst: Möbel-Riese verschärft das Rückgaberecht

Ikea-Kunden aufgepasst: Möbel-Riese verschärft das Rückgaberecht

Zuckerberg: Darum werden Beiträge von Holocaust-Leugnern auf Facebook nicht entfernt

Zuckerberg: Darum werden Beiträge von Holocaust-Leugnern auf Facebook nicht entfernt

Marchionne tritt ab: Überraschender Führungswechsel bei Fiat-Chrysler und Ferrari

Marchionne tritt ab: Überraschender Führungswechsel bei Fiat-Chrysler und Ferrari

Kommentare