Robuste Konjunktur

Jobvermittler: Lage auf dem Arbeitsmarkt so gut wie selten

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Experten der Bundesagentur für Arbeit (BA) rechnen damit, dass die Zahl der Erwerbslosen auf den einen neuen Tiefstand seit 1990 sinkt. Foto: Lukas Schulze

Nürnberg (dpa) - Die Lage auf dem deutschen Arbeitsmarkt ist nach Einschätzung von Jobvermittlern derzeit so gut wie selten zuvor - daran werde sich auch in den kommenden drei Monaten nichts ändern.

Im Zuge der robusten Konjunktur dürften weiterhin viele neue Jobs entstehen, geht aus einer Umfrage des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) unter den 156 Arbeitsagenturchefs hervor. Entsprechend stieg das daraus errechnete IAB-Barometer für März mit 105,4 Punkten auf den höchsten Wert seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2011.

Auch die Arbeitslosigkeit wird nach Erwartungen der befragten Arbeitsagentur-Chefs weiter sinken. Einer der Gründe: Immer weniger Beschäftigte verlieren ihren Job oder finden so rasch wieder eine Arbeit, dass ihnen das Schicksal eines Hartz-IV-Beziehers erspart bleibe.

Die Denkfabrik der Bundesagentur für Arbeit (BA) sieht sich damit in ihrer jüngst veröffentlichten Frühjahrsprognose für 2018 bestätigt, wonach Deutschland voraussichtlich vor einem weiteren Rekordjahr auf dem Arbeitsmarkt steht.

Die Zahl der Erwerbslosen werde auf den einen neuen Tiefstand seit 1990 sinken, die Zahl der Beschäftigten auf einen neuen Höchstwert steigen, mittelfristig sei auch Vollbeschäftigung möglich. "Aber dazu müssten noch mehr Arbeitslose von dem Rekordangebot an offenen Stellen profitieren können", betonte IAB-Forscher Enzo Weber in einer Mitteilung.

IAB-Pressemitteilung

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