Umfrage der Postbank

Jeder fünfte Deutsche hat zu wenig Geld fürs Sparen

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Geld fürs Sparen übrig - das hat ein Fünftel der Deutschen nicht.

München - Weil sie zu wenig Geld haben können etwa 20 Prozent der Deutschen nichts auf die hohe Kante legen. Das fand die Postbank mit einer Umfrage heraus. Immerhin: der Trend ist rückläufig.

In der Umfrage gaben  genau 20,1 Prozent der Befragten an, aus wirtschaftlichen oder persönlichen Gründen nichts sparen zu können. Die Quote geht laut Postbank seit Jahren leicht zurück. 2012 waren noch etwa 26 Prozent nicht in der Lage, Geld zurückzulegen.

75,8 Prozent der Deutschen im Alter von über 16 Jahren legen der Umfrage des Instituts TNS Emnid vom August zufolge dagegen regelmäßig oder zumindest unregelmäßig überschüssiges Geld zurück. Dabei setzt die übergroße Mehrheit trotz historisch niedriger Zinsen vor allem auf klassische Spar- und Anlageformen. Das Girokonto führte die Liste der beliebten Instrumente mit 46,8 Prozent klar an, gefolgt von Tagesgeld- (39,8 Prozent), Spar- (33,3 Prozent) sowie Festgeldkonten (22,9 Prozent).

Nur knapp 18 Prozent investieren in Aktien

Danach folgten Lebensversicherungen (22,3 Prozent) und Bausparverträge (19,7 Prozent), die im Vergleich zu den Vorjahren allerdings deutlich an Zuspruch einbüßten. Nur 17,7 Prozent der Befragten investierten Ersparnisse in Aktien oder Fonds, die damit auf dem letzten Platz aller Anlageformen landeten. Sogar der Anteil derer, die ihr überschüssiges Geld lieber in bar zu Hause aufbewahren, war der Umfrage zufolge mit 17,8 Prozent minimal höher.

AFP

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