Beschluss von Übergangsregierung

Italien will 40 Milliarden Außenstände begleichen

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Die Übergangsregierung um Ministerpräsident Mario Monti hat die Begleichung von Außenständen beschlossen.

Mailand - Italienische Regierungsbehörden schulden privaten Unternehmen im Land 40 Milliarden Euro. Diese sollen in den nächsten zwölf Monaten beglichen werden.

Diese Außenstände würden nun binnen zwölf Monaten beglichen, heißt es in einem am Samstag gebilligten Dekret der Übergangsregierung von Ministerpräsident Mario Monti. Ziel ist es, mit der zusätzlichen Liquidität die stagnierende Wirtschaft des Landes anzukurbeln.

Staatliche Behörden in Italien bezahlen ihre Rechnungen im Schnitt erst sechs Monate, nachdem eine Dienstleistung erbracht wurde, und 90 Tage nach Fälligkeit der Summe. Das sei inzwischen wie eine schlechte Angewohnheit, erklärte Monti. Unternehmen würden damit schwer belastet. Bei der Zahlungsmoral liege Italien hinter Spanien, Portugal und Griechenland.

Wegen der verzögerten Zahlung durch Behörden geht kleinen und mittleren Firmen in Italien häufig das Geld aus. Deshalb wird in der Rezession auch geringe Verschuldung für viele Unternehmen zum Problem.

AP

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