Nicht genug Ladestationen

Interesse an Kaufprämie für Elektro-Autos weiter verhalten

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Als Grund für die schleppend angelaufene Nachfrage nach Elektro-Autos gilt das noch dünne Netz an Ladestationen. Foto: Ole Spata

Eschborn (dpa) - Die staatliche Prämie zum Kauf von Elektro-Autos stößt auch nach fast zwei Jahren nur auf verhaltenes Interesse.

Bis Ende März wurden in Deutschland insgesamt 57.549 Anträge auf den Zuschuss gestellt, wie das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) in Eschborn mitteilte.

Davon waren 33.318 Anträge für reine Elektro-Autos und 24.214 für Plug-In-Hybride, der Rest entfiel auf Brennstoffzellen-Fahrzeuge.

Die Elektro-Prämie kann seit Anfang Juli 2016 beim Bafa beantragt werden. Die Förderung gilt rückwirkend für Fahrzeuge, die seit dem 18. Mai 2016 gekauft wurden. Für reine Elektrowagen mit Batterie gibt es 4000 Euro, für Hybridautos sind es 3000 Euro. Finanziert werden die Prämien je zur Hälfte vom Bund und vom jeweiligen Hersteller.

Die Fördermittel reichen für mehr als 300.000 Fahrzeuge. Die Mittel, die bis Ende Juni 2019 nicht abgerufen werden, verfallen. Bis Ende März kamen den Angaben zufolge 26.561 Anträge von Privatpersonen und von 29.906 Unternehmen. 541 Kommunale Betriebe und Zweckverbände beantragten den Zuschuss.

Als Grund für die schleppend angelaufene Nachfrage nach Elektro-Autos gilt das noch dünne Netz an Ladestationen. Da die Fahrzeuge zudem relativ geringe Reichweiten haben, sind viele Autokäufer skeptisch. Von ihrem ambitionierten Ziel, bis 2020 eine Million E-Autos auf deutsche Straßen zu bringen, hat sich die Bundesregierung bereits distanziert.

Bafa-Daten

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