Leben in der Euro-Zone wird weiter teurer

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Nahrungsmittel waren im Marz um 0,6 Prozent billiger als im März 2009,

Luxemburg - Die Inflation hat sich in Europa wieder beschleunigt: Die Verbraucherpreise in der Euro-Zone stiegen im März um durchschnittlich 1,4 Prozent. Deutschland liegt nur leicht darunter.

Nach Angaben des europäischen Statistikamtes Eurostat stiegen die Verbraucherpreise im März in der Euro-Zone um durchschnittlich 1,4 Prozent, in der EU insgesamt sogar um 1,9 Prozent im Vergleich zu März 2009. Im Februar hatte die Teuerung noch 0,9 Prozent beziehungsweise 1,5 Prozent betragen. Deutschland lag mit einem Anstieg um 1,2 Prozent nach der für die europäische Statistik verwendeten Berechnungsmethode HVPI noch unter dem Durchschnitt der Preissteigerungen.

Die stärkste Teuerung unter den Euro-Ländern verzeichnete im März Griechenland mit 3,9 Prozent. Nachgebende Preise gab es mit einem Rückgang um 2,4 Prozent nur in Irland, wie es am Freitag in Luxemburg hieß. In der EU insgesamt war die Inflation in Ungarn mit 5,7 Prozent am deutlichsten ausgeprägt. Auch Rumänien lag mit einem Plus von 4,2 Prozent noch vor dem schlechtesten Euro-Staat Griechenland. Die niedrigste Rate hatte im März Lettland mit minus 4 Prozent zu verzeichnen.

In der Euro-Zone zeigten im März die Bereiche Verkehr (plus 6,1 Prozent) sowie Alkohol und Tabak (plus 4 Prozent) den stärksten Preisauftrieb. Dagegen waren Nahrungsmittel 0,6 Prozent billiger als im März 2009, Nachrichtenübermittlung um 0,3 Prozent sowie Bekleidung und Schuhe um 0,1 Prozent.

dapd

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