Importpreise drastisch angestiegen

Wiesbaden - Die Einfuhrpreise sind im April so stark gestiegen wie seit August 2008 nicht mehr. Teure Energie schlägt hier besonders zu Buche. Sie ist jedoch nicht der einzige Preistreiber.

Wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte, erhöhten sich die Importpreise im Vergleich zum Vorjahresmonat um 7,9 Prozent. Gegenüber dem März dieses Jahres betrug der Anstieg 2 Prozent.

Vor allem Energie wurde teurer, und zwar um 33,3 Prozent binnen Jahresfrist. Bei Rohöl betrug der Anstieg der Importpreise 65,4 Prozent verteuerte, bei Mineralölerzeugnissen 56,1 Prozent. Erdgas verbilligte sich dagegen um 8 Prozent, Steinkohle sogar um 23,1 Prozent.

Bei den Rohstoffen erhöhten sich die Einfuhrpreise für Rohkupfer um 66 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Nickel kostete sogar 120,9 Prozent mehr. Eisenerz wurde dagegen um 9,7 Prozent billiger.

Bei den Lebensmitteln war Rohkaffee mit einem Anstieg von 11 Prozent ein Preistreiber. Die Einfuhr von Milch und Milcherzeugnissen verteuerte sich um 6,1 Prozent. Günstiger wurden im Jahresvergleich Getreide (minus 5,2 Prozent) und Geflügel (minus 8,3 Prozent).

apn

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