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Ikea-Aktion: Ein Kult-Produkt ist plötzlich bunt - Das ist der Grund

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Ikea setzt sich für die Belange der „LGBT+“-Bewegung“ ein und bringt zum Idahot-Tag eine bunte Sonderedition der Tragetasche „Frakta“ heraus. 

Ikea bringt eine ziemlich bunte Sonderedition eines seiner beliebtesten Produkte heraus. Dahinter steckt auch ein politisches Anliegen.

München - Bei einem Besuch in einer Ikea-Filiale hat sie fast jeder schon einmal in der Hand gehabt um Kleinteile unversehrt zur Kasse zu bringen: die Einkaufstasche „Frakta“. Aber so bunt wie jetzt war das nützliche Utensil noch nie. Denn Ikea hat zum „Idahot“ - dem Internationalen Tag gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie - eine limitierte „Frakta“-Sonderedition in den Farben des Regenbogens herausgebracht.

Ikea spendet 50 Cent von jeden Taschenverkauf an „LGBT+“-Vereine

Nicht nur das Äußere, auch den Namen haben die Ikea-Designer verändert. „Kvanting“ heißt das gute Stück, das unter dem Motto „Fair, gleich, bunt“ zumindest zum Teil einem guten Zweck dienen soll. Vom Verkaufspreis in Höhe von 1,99 Euro spendet Ikea 50 Cent an die Vereine „Queere Bildung“ und „Lambda“. Beide setzen sich für die Belange von jugendlichen „LGBT+“-Menschen ein - also Lesben, Schwule, Bi- und Transsexuellen sowie Personen, die sich von diesen Bezeichnungen nur unzureichend getroffen sehen. 

Aus Einheitsblau werden Regenbogenfarben und aus „Frakta“ wird „Kvanting“

Ikea selbst bezeichnet sich als „humanistisches, werteoffenes Unternehmen“. Man setze sich daher „für das Recht aller Mitarbeitenden ein, sie selbst zu sein - unabhängig von sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität.“ Denn, so erklärt das Unternehmen mit Deutschland-Sitz in München: „Vielfalt ist besser für uns alle. Wo andere schwarz-weiß sehen, sehen wir bei Ikea den Regenbogen.“

Spätestens damit wird auch klar, warum sich der schwedische Möbelgigant bei der normalerweise blauen „Frakta“-Tasche für die „Kvanting“-Auflage für das bunte Design entschieden hat.

„Coming-out im Job“ fällt vielen Arbeitnehmern schwer

Auch wenn Unternehmen wie Ikea offen mit den Einstellungen ihrer Mitarbeiter umgehen: Ein Coming-out im Job fällt laut einer Studie vielen Arbeitnehmern auch heutzutage noch schwer.

Dass man bei Ikea mit Liebesthemen grundsätzlich locker umgeht, zeigt ein neues Buch des Konzerns. „Der ultimative Guide zur Befriedigung im Schlafzimmer“ ist eine eigene Version der legendären Liebeslehre Kamasutra. Gedruckte Exemplare sind aber nicht erhältlich. Es gibt das „sündige“ Buch nur als Online-Version zum Durchblättern.

Ikea will jetzt die Gaming-Community für sich gewinnen: Der schwedische Möbelkonzern plant eine komplette Kollektion für Computerspieler, „Uppkoppla“ soll sie heißen.

op

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