Ifo: Industrie will trotz Exportsorgen mehr Jobs schaffen

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Die Ifo-Geschäftsaussichten sind spürbar eingetrübt. Foto: Gregor Fischer

München (dpa) - Die deutsche Wirtschaft will nach Ifo-Erhebungen trotz eingetrübter Konjunkturaussichten mehr Arbeitsplätze schaffen.

Die Einstellungsbereitschaft sei sogar leicht gestiegen, teilte das Ifo Institut für Wirtschaftsforschung am Montag in München mit. Demnach stieg das Ifo-Beschäftigungsbarometer von 108,1 Punkten im Vormonat auf 108,7 Zähler.

Vor allem die Industrie, und hier die Konsumgüter-Produzenten, seien trotz der Brexit-Sorgen auf der Suche nach neuen Mitarbeitern. Auch die boomende Bauwirtschaft und die Dienstleistungsunternehmen planten weitere Einstellungen. Im Handel verbesserte sich die Einstellungsbereitschaft ebenfalls, wenn auch nur leicht.

Der Ifo-Geschäftsklimaindex hatte im August angesichts schrumpfender Auftragseingänge der Industrie spürbar nachgegeben von 108,3 Punkten im Vormonat auf 106,2 Zähler. Er gilt als wichtigster Frühindikator der deutschen Wirtschaft.

Monatlich befragt das Ifo Institut dafür rund 7000 Unternehmen aus Industrie, Groß- und Einzelhandel sowie aus der Bauwirtschaft nach ihren Einschätzungen zur aktuellen Lage sowie nach ihren Zukunftsaussichten. Dabei werden auch die Beschäftigungspläne der Unternehmen abgefragt.

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